Von der Chemie zur Logotherapie

Dr. rer. nat. Wolfgang P. OlschewskiMein Name ist Wolfgang P. Olschewski. Ich habe Chemie an der Uni Hamburg studiert und in den 1980er Jahre am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht (heute Helmholtz-Zentrum Geesthacht) über den selektiven Stofftransport in Polymer-Membranen promoviert (Image-Film zum Thema). Anschließend war ich in einem mittelständischen Unternehmen der Enertech Group tätig und leitete dort die Technik und das Qualitätsmanagement.

Will ich weiterleben wie bisher?

Mit knapp 50 bemerkte ich eine wachsende Unlust an den Dingen, die ich beruflich tat. Ich fragte mich, ob ich die nächsten Jahre weiter wie bisher leben möchte und besann mich auf meinen früheren Berufswunsch des Arztes, also den helfenden Umgang mit Menschen, den ich damit verband. Weil ich schon während des Studiums mit psychologischen Fragen beschäftigt war, einige Vorlesungen zur Personzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers bei Prof. Tausch gehört hatte und Kurse zur helfenden Gesprächsführung in der Hauptkirche St. Jacobi, Hamburg gemacht hatte, knüpfte ich daran an und ließ mich zunächst für die ehrenamtliche Mitarbeit im Beratungs- und Seelsorgezentrum (BSZ) der Hauptkirche St. Petri, Hamburg ausbilden.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Im Mai 2008 begann ich eine 3½-jährige Ausbildung in existenzanalytischer Logotherapie bei Dr. Peeck (DGLE-Zertifikat)  und lernte bald auch seinen Lehrer Prof. Dr. Uwe Böschemeyer kennen. Ein Mann, der Viktor Frankl, den Gründungsvater der Logotherapie, persönlich kannte, bei ihm gelernt und den therapeutischen Ansatz seines Doktor-Vaters methodisch und inhaltlich weiterentwickelt hatte. Sein Wissen um die Zusammenhänge in der inneren Welt faszinierten mich sehr. Noch während der Ausbildung bei Dr. Peeck nahm ich an seinen Seminaren, Fortbildungen und Wertimaginationsgruppen teil. Ergänzend zu meiner logotherapeutischen Ausbildung konnte ich bei ihm die Weiterbildung in wertimaginativer Logotherapie im Mai 2013 abschließen (GWePe-Zertifikat). Eine geplante Zusammenarbeit am Hamburger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie in Lüneburg kam nicht zustande, weil Prof. Böschemeyer sein Institut und seinen Wohnsitz im Sommer 2012 nach Salzburg verlegte.

  • Seit 2012 arbeite ich in eigener Praxis in Aumühle bei Hamburg.
  • 2014 eröffnete ich das Internet-Portal WerteKosmos sowie den gleichnamigen YouTube-Kanal. Darin veröffentliche ich Inhalte und Erkenntnisse aus der Wertimaginativen Logotherapie und der Wertorientierten Persönlichkeitsbildung sowie der Arbeit mit dem Enneagramm
  • Seit 2016 gehöre ich zum Team der Psychologischen Fachberatung im Beratungs- und Seelsorgezentrum (BSZ) der Hauptkirche St. Petri in Hamburg.
  • Über das ressourcenreiche Menschenbild von Viktor Frankl, die Kraft der inneren Bilder in Wertimaginationen und die Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung mit dem Enneagramm halte ich Vorträge und gebe Seminare.

Danksagung

Mein besonderer Dank gilt meinen beiden Lehrern Dr. Stephan Peeck und Prof. Dr. Uwe Böschemeyer, die mir die Grundlagen für meine heutige Tätigkeit vermittelt haben. Ein weiterer Dank gilt meiner Kollegin Ruth Scheftschik, mit der mich viele Gespräche und Wertimaginationen seit unserer gemeinsamen Ausbildung verbinden. Danken möchte ich auch meinen Klienten und Seminarteilnehmern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Es waren Mo, meine Eltern und Freunde, die an mich geglaubt haben, so dass ich meinen neuen Weg gehen konnte.

Werte für unser Leben